Austausch mit den Klimaschutzmanagerinnen der Fachwerk5Eck-Städte
Kürzlich traf sich die Geschäftsstelle des Fachwerk5Ecks mit den Klimaschutzmanagerinnen der fünf kooperierenden Städte Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode am Harz zu einem gemeinsamen Austausch. Ziel des Treffens war es, sich gegenseitig kennenzulernen, Einblicke in die jeweiligen Arbeitsfelder zu gewinnen und den Austausch untereinander zu stärken.
Die Klimaschutzmanagerinnen berichteten aus ihren Städten über aktuelle Projekte, Erfahrungen und Herausforderungen. Viele Themen ähneln sich – etwa die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen vor Ort, die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung oder die Ansprache von Bürgerinnen und Bürgern. Das Treffen bot eine gute Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen und mögliche Anknüpfungspunkte für eine zukünftige Zusammenarbeit zu identifizieren.
Die Geschäftsstelle stellte im Gegenzug ihre Arbeit im Fachwerk5Eck vor und ging besonders auf die Bedeutung der Altbausanierung für den Klimaschutz ein. Fachwerkhäuser sind nicht nur Teil des Kulturerbes, sondern von Natur aus nachhaltig mit nachwachsenden, regionalen Rohstoffen gebaut. Bestandssanierung ist oft deutlich klimafreundlicher als ein Neubau und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Gerade in der Region mit ihrem großen Bestand an historischen Fachwerk- und Altbauten spielt die energetische Sanierung somit eine wichtige Rolle, um Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig das baukulturelle Erbe zu erhalten. Ziel war es, hierfür zu sensibilisieren und die bestehenden Angebote für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer bekannter zu machen. Dazu zählen unter anderem die Informations- und Beratungsangebote des Fachwerk5Ecks, die Hausinspektion des Baukulturdienstes Weser-Leine-Harz sowie weitere Fördermöglichkeiten rund um die Sanierung historischer Gebäude.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass ein regelmäßiger Austausch sinnvoll ist und künftig fortgesetzt werden soll.
